DS VPN vs. FritzVPN

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Lextor

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Hallo zusammen,

Ich würde gerne ein paar Meinungen einholen, was das Thema VPN angeht. Die einen schwören ja darauf, daß das VPN nichts auf der DS zu suchen hat und in der FritzBox realisiert werden müsste, dennoch nutzen auch viele den VPN Server der DS. Und immerhin ist das VPN Paket ja auch verfügbar...warum also nicht nutzen....? Ich selbst bin noch unschlüssig und werde am Wochenende mal die FB7590 und Wireguard testen...
Wie ist denn da das Setup bei euch so? Oder vielleicht auch gar kein VPN im Einsatz...? Ist ja auch möglich...

Gruß Lextor
 
VPN gehört für mich auf den Router. WireGuard macht die Sache gut und ist easy einzurichten. Klare Empfehlung für WireGuard auf der Fritz!Box.
 
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Nur, weil etwas geht, heißt das nicht, dass man es auch machen sollte.
Ich nutze das VPN auf der Fritte. Ist einfach einzurichten und mir WireGuard wirds noch einfacher.
Hab hier aktuell ein IPSec Site-2-Site VPN zwischen ner 7590 und ner 7530AX am Laufen.
Wenn die Final FritzOS Version mit WireGuard für die 7530 da ist, werde ich wohl den Site-2-Site auch auf WireGuard umstellen.
Von extern verbinde ich mich mit dem WireGuard VPN der 7590.
 
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Ich bin auch ein "VPN auf der Fritzbox"-Verfechter, da es mich (einzelner Client, Handy, PC) einfach und sicher in mein Heimnetz bringt und nicht nur auf die DS - so wie wenn ich zu Hause im heimischen WLAN wäre.
 
Es gibt durchaus Fälle, in denen ein VPN auf der DS sinnig erscheint. Nämlich dann, wenn ich Dritte auf Daten der DS zugreifen lassen möchte, aber nicht möchte, dass die Personen in Gänze auf mein Heimnetz Zugriff haben. Wobei ich für diesen Fall dann doch den Reverse Proxy präferieren würde.
In Summe ist die Einrichtung am Router der bessere Weg.
 
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VPN gehört vor das Netz, nicht mittenrein
 
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Ist es eigentlich bei Wireguard mittlerweile möglich mehr als ein Gerät pro User an der FritzBox zu nutzen?
 
Ist es eigentlich bei Wireguard mittlerweile möglich mehr als ein Gerät pro User an der FritzBox zu nutzen?
Ich weiß auch für IPSec nicht, wo das Problem dabei ist. Ersten ist die Einschränkung „zeitgleich angemeldet“. Zweitens kann man doch zusätzliche FB-User aufmachen, und für jeden einen VPN-Zugang anlegen. Ist 1x-Aufwand.

Auch bei WG sollte jeder Client seinen eigenen Schlüsselsatz haben - der Unterschied ist eher kosmetisch.
 
VPN auf der DS hat sicherlich den Vorteil, dass alles Zentral auf der DS und mit der Benutzerwaltung verwaltet wird. Auch das Einrichten von Windows, Handy und Tablet ist sehr einfach. Ich hatte es deshalb lange Zeit benutzt.

Die Fritz!Box hat mit der LAN-LAN-Verbindung einen klaren Vorteil und mit dem kommenden Wireguard-VPN im FritzOS (7590 hat es schon Offiziell) wird auch das einrichten von Windows einfacher.

Aktuell nutze ich Wireguard mit der 7590AX (Labor-Version) - den automatischen VPN-Verbindungsaufbau auf dem iPhone/iPad mit Wireguard finde ich extrem Cool.

Tendenziell würde ich auch VPN im Router bevorzugen.
 
Ganz offensichtlich scheint die Mehrheit für das VPN mit der FB zu sein...ich selbst tendiere auch dahin...
 
Nur sollen sich alle noch mal kurz überlegen auf welchem Router kann man überhaupt einen VPN Server laufen lassen?
Das sind wirklich nur wenige und oft ist es nur an den ISP gebunden etc.

Was?? höre ich euch schon

Ja, es gibt ein kleines Kontinent und dort ein kleines Land .de und dort werden Produkte verwendet die so was vielleicht können.

Rest der Welt hat so was nicht und wird dann irgendeinen VPN Server aufstellen müssen
 
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?!?
 
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@ottosykora

Wie darf man deinen Beitrag verstehen? VPN lässt sich doch auf so gut wie jeder FritzBox umsetzen...ebenso auf einem Synology Router....nur um 2 Beispiele zu nennen...
 
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Andernfalls vielleicht noch pivpn auf nem raspi, wenn der Router kein VPN hergibt
 
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Wireguard mittlerweile möglich mehr als ein Gerät pro User
Wireguard ist ein pro-Gerät Setup, jedes Gerät bekommt seine eigene Verbindung und einen eigenen Schlüssel.

Ansonsten bin auch ich ein Verfechter des VPN auf dem Router, wo machbar. Bei uns läuft seit Jahren LAN-LAN-Kopplung mittels IPsec zwischen allen Fritzboxen, auch IPsec-VPN-Zugänge sind angelegt, sowie zusätzlich jetzt neu WG auf der 7590 - was den Charme besitzt, daß die WG-App auf den iOS-Geräten nativ und ohne Zusatzapps die WG-VPN-Verbindung nach Hause aufbaut, sobald wir Netzwerke verlassen, die als entsprechende Ausnahmen deklariert sind.
 
Wie darf man deinen Beitrag verstehen?
Man darf den Beitrag so verstehen, daß @ottosykora aus der Schweiz kommt und die Fritzbox nur in Deutschland einen wesentlichen Marktanteil hat. In Österreich findet sie auch noch Freunde, in Italien beispielsweise ist sie nur gering bei einigen Enthusiasten verbreitet. Und mit der Routerfreiheit ist es auch in der Schweiz glaube ich nicht ganz so gut bestellt, @ottosykora kann da sicher mehr zu sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wikipedia

In Deutschland dominierte im Jahr 2010 die FRITZ!Box-Familie mit über 68 % Marktanteil den DSL-Endgerätemarkt.[1] Dazu haben die deutsche Insellösung des ADSL-over-ISDN-Einsatzes sowie die hohe Verbreitung von ISDN-Endgeräten beigetragen, worauf AVM seine Produktpalette angepasst hat. Auf dem Weltmarkt stehen DSL-Endgeräte für ADSL-over-POTS und analoger Telefonschnittstelle im Fokus der Hersteller. Aber auch AVM bietet einige Modelle in einer speziellen OEM-Version für Österreich, die Schweiz und englischsprachige Regionen, die zu ADSL-over-POTS umgeschaltet werden können. Die FRITZ!Box-Familie wurde in der Fachpresse mehrfach für ihre Benutzerfreundlichkeit, Leistungsfähigkeit und ihren Funktionsumfang ausgezeichnet.[2][3][4][5][6][7]

Im Jahre 2014 lag der Marktanteil in Deutschland bei ca. 50 Prozent.[8]

So sieht es aus, bei uns in Deutschland sind die Fritzboxen einfach stark verbreitet.
Sobald man über die Landesgrenzen schaut nicht mehr.

Synology liefert aber auch in andere Länder.
 
Und mit der Routerfreiheit ist es auch in der Schweiz glaube ich nicht ganz so gut bestellt,
ja, mein Router ist vom Provider und ich den nicht austauschen weil ich keine anmelde Daten vom Provider bekomme
und so ist es üblich auch in der weiten Welt

also nicht so lokal patriotisch denken
 
ja, mein Router ist vom Provider und ich den nicht austauschen weil ich keine anmelde Daten vom Provider bekomme
und so ist es üblich auch in der weiten Welt
Nun, offenbar haben wir dann in Deutschland seit kurzem das Privileg den Router selber auszusuchen, was anscheinend nicht überall so geht...insofern ist das möglicherweise auch ein Grund warum man nur schwer Marktanteile außerhalb von DE bekommt.
 
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