AQPC Back-UPS BR900G-GR Problem mit dem USB&Serial Port

Platin12

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Hi zusammen,
Habe mir eine "BR900G-GR" zugelegt. Alles soweit in Ordnung, bis auf den USB Port.
Beim Gerät (USV) wurde ein passendes Adapterkabel auf USB-A beigelegt. Habe die Synology DS923+als NAS. Damit die NAS bei Stromausfall auch runterfährt muß man die NAS und die USV per USB-Kabel verbinden. Jetzt habe ich die Software am PC "PowerChute" installiert. Um die Funktion der Software zu gewährleisten muß die USV mit dem PC verbunden sein. Da die USV nur 1 USB Anschluß hat und ich diesen für die NAS belegt habe, habe ich keine Möglichkeit ein USB Signal zum PC zu schicken. Ich wollte das Problem mit einem USB-Hub lösen.
Sobald alles über den Hub läuft funktioniert nur der PowerChute am PC. In Synology am PC zeigt er an "Keine USB - USV angeschlossen" , lasse ich den Hub weg und gehe mit dem USB-Kabel von der USV direkt in die NAS, dann findet er die USV. Dann wiederum funktioniert die PowerChute nicht, weil ja keine Verbindung zu PC da ist.
Kann mir da jemand einen Tipp geben wie ich da weiterkomme.
 
Ein Host muss als Netzwerk-USV-Server agieren. Am einfachsten ist es, wenn du das die DS machen lässt. Also dort die USV anschließen per USB. In den Einstellungen der Systemsteuerung dort aktivierst du den Netzwerk USV-Server. Bei den erlaubten IP-Adressen trägst du die Adresse deines PCs ein. Am PC installiert du dann den WinNUT Client und verbindest den mit der IP der DS. Zugangsdaten:
-UPS Name: ups
-Anmeldung (Username): upsmon
-Passwort: secret
 
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Bei der Nutzung einer USV werden alle Einstellungen im Normalfall nur auf der DS, Systemsteuerung - Energie Register USV, gemacht. Die dortigen Möglichkeiten sind zum Betrieb völlig ausreichend, zudem nur so kann die DS als USV Server genutzt werden.
 
Im Nachgang dann noch den Haken bei "Stellen Sie die Verbindung wieder her" setzen, das Programm in den AutoStart legen und im Reiter "Optionen zum Herunterfahren" einstellen, wann der PC runterfahren soll.
Natürlich muss man auch bedenken, dass der Switch, der ggfs. zwischen DS und PC hängt, auch an der USV stecken muss. Sonst kann der Client nach Stromausfall nicht mehr mit der DS als Host reden. Dass der PC selbst auch an der USV hängen muss, sollte klar sein.
 
Hi
hab jetzt alles so eingestellt wie du es gesagt hast, kommt aber immer unten diese Meldung.
1743492795437.png

Vielleicht stimmt die Portnummer nicht. Ich weis es ja nicht, deshalb die Frage. Ich weis auch nicht wo ich die richtige Portnummer nachschauen kann.
 
Hast du in der DS unter USV auch den Haken gesetzt, dass der USV Server aktiv sein soll, sowie unter zugelassene Synology-NAS Server die IP des PC eingetragen?
 
Haken ist gesetzt

Microsoft Windows [Version 10.0.26100.3624]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

C:\Users\hm-g>ipconfig /all

Windows-IP-Konfiguration

Hostname . . . . . . . . . . . . : Fotorechner
Primäres DNS-Suffix . . . . . . . :
Knotentyp . . . . . . . . . . . . : Hybrid
IP-Routing aktiviert . . . . . . : Nein
WINS-Proxy aktiviert . . . . . . : Nein

Unbekannter Adapter LAN-Verbindung 2:

Medienstatus. . . . . . . . . . . : Medium getrennt
Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : WireGuard Tunnel
Physische Adresse . . . . . . . . :
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Nein
Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja

Ethernet-Adapter Ethernet:

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : Realtek Gaming 2.5GbE Family Controller
Physische Adresse . . . . . . . . : 9C-6B-00-04-84-39
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Nein
Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja
IPv6-Adresse. . . . . . . . . . . : 2003:d4:719:9300:d8a0:dfb8:a6c8:e44f(Bevorzugt)
IPv6-Adresse. . . . . . . . . . . : fd2c:cdd4:28a2:0:38ca:6dff:d548:db35(Bevorzugt)
Temporäre IPv6-Adresse. . . . . . : 2003:d4:719:9300:f958:7301:e19b:2ac5(Bevorzugt)
Temporäre IPv6-Adresse. . . . . . : fd2c:cdd4:28a2:0:f958:7301:e19b:2ac5(Bevorzugt)
Verbindungslokale IPv6-Adresse . : fe80::487d:4b2:34a9:2d7e%15(Bevorzugt)
IPv4-Adresse . . . . . . . . . . : 192.168.2.2(Bevorzugt)
Subnetzmaske . . . . . . . . . . : 255.255.255.0
Standardgateway . . . . . . . . . : fe80::d624:ddff:fecf:86bc%15
192.168.2.1
DHCPv6-IAID . . . . . . . . . . . : 110914304
DHCPv6-Client-DUID. . . . . . . . : 00-01-00-01-2E-5C-9A-A9-9C-6B-00-04-84-39
DNS-Server . . . . . . . . . . . : fd2c:cdd4:28a2:0:d624:ddff:fecf:86bc
2003:d4:719:9300:d624:ddff:fecf:86bc
192.168.2.2
fd2c:cdd4:28a2:0:d624:ddff:fecf:86bc
2003:d4:719:9300:d624:ddff:fecf:86bc
NetBIOS über TCP/IP . . . . . . . : Aktiviert

Unbekannter Adapter LAN-Verbindung:

Medienstatus. . . . . . . . . . . : Medium getrennt
Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : Bitdefender TAP Adapter
Physische Adresse . . . . . . . . : 00-FF-95-A6-11-A7
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Ja
Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja


Hab mal über "IPconfig /all" anzeigen lassen. Kann man da vielleicht einen Fehler erkennen. Meine IP-Adressen sind nicht auf DHCP sondern manuell, weil ich dann sofort weiß anhand der letzten Zahl um welches Gerät es sich handelt.

Das ist jetzt die aktuelle Meldung von NUT:
1743499666126.png

Irgendwas habe ich da verbockt und komm nicht drauf. Ich krieg die Krise. Hab testweise mal auf verschiedene Webseiten gedrückt. Internet läuft normal
 
Du musst sicherstellen, dass
-die DS Firewall den Zugriff nicht blockiert (evtl testweise ausmachen)
-die IP des PCs in der Systemsteuerung der DS bei erlaubte Clients im USV Server zugelassen ist

Dann kannst du dich mit den genannten Daten da anmelden
 
Blöde Frage , wie komme ich am besten zu diesen Einstellungen. Ich müsste mich da jetzt durch die gesamte Systemsteuerung durchkämpfen. Bevor ich da jetzt irgendwas falsches verstelle.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Einmal Systemsteuerung -> Hardware und Energie -> USV
Da wo du halt auch die USV an sich konfigurierst. Musst auf die Schaltfläche "Zugelassene Synology NAS Geräte" und da die IP vom PC rein. Kann da keinen Screenshot posten, da die USV bei mir am Proxmox Host hängt.
Trag da mal die IP ein und schau ob es geht. Wenn nicht, machen wir uns an die Firewall (findest du btw unter Systemsteuerung -> Sicherheit -> Firewall)
 
Außerdem ist doch in winnut die IP des PC eingetragen worden, da muss die IP der Diskstation rein (...nachdem du die IP vom PC in der Diskstation freigegeben hast)
 
also.
1. IP ist DS eingetragen. Bei der Auswahl des USV Typ erkennt er nur wenn "USB-USV" eingestellt ist. Zur Auswahl wären noch "SNMP USV" + "Synology USV-Server" gewesen, was aber nichts gebracht hätte, weil hier die USV nicht angezeigt wurden.
Netzwerk-USV-Server ist auch aktiviert. Bei Sicherheit/Firewall ist die Firewall nicht eingeschaltet. War schon so eingestellt.

2. Und jetzt zu NUT:
In NUT-Host steht meine IP : 192.168.2.2
Das ist natürlich Kacke. Hier steht die PC-ID wobei die DS-ID 192.168.2.57 stehen sollte. Das hab ich geändert und jetzt funzt es.👍

3. Jetzt noch zur Firewall. Da hier kein Haken gesetzt ist, sollte ich doch besser einen setzen oder?

4. Die PowerChute Software ist ja jetzt hinfällig. Die funktioniert ja nur wenn eine USB_Verbindung zwischen USV und PC vorhanden ist, wobei dieses ja nicht möglich ist wegen USB-Anschlussmangel.

5. Jetzt bräuchte ich noch einen Tipp was man bei der DS alles einstellen muss damit bei Stromausfall alles runtergefahren wird und sich dann abschaltet. Vielleicht wenn es nicht zu kompliziert wird auch ein evtl. hochfahren nach dem Stromausfall. Aber wie gesagt, am wichtigsten ist jetzt erst einmal das herunterfahren.

6. Hier noch ein Bild der Rückseite der USV:
1743528588748.png
1743528621588.png

Meine Anschlußbelegung:

Links Oben - PC
Links Mitte - Ext. Backup HDD für die DS923+ / und mein Repeater
Links Unten - die DS923+

Rechts Unten - Drucker
Rechts Oben - noch unbelegt

findest Du diese Belegung sinnvoll, oder würdest Du eine Änderung vornehmen?

Die Belegung von LAN-RJ45 und Telefon-RJ-11 werde ich an etwas ruhigeren Tagen mal vornehmen.
 
Zu 1
Klar musst du USB-USV wählen. Du sprichst die USV ja über USB an. Du könntest sie aber auch über NUT ("Synology USV-Server") ansprechen (zum Beispiel wenn die USV an einer anderen DS hängt, wo wiederum der Netzwerk-USV Server aktiv ist). Oder eben über SNMP (das können einige größere USVs von Haus aus). Beide letztere Optionen sind im Vergleich zu USB halt lediglich netzwerkbasiert.
Zu 2
So ist es
Zu 3
Anderes Thema. Wenn du in deinem Netzwerk nur Geräte hast, denen du vertraust und auf dem Router keine Portweiterleitungen gesetzt sind, musst du die als Privatanwender nicht zwangsläufig einschalten.
Zu 4
Auf der DS stellst du lediglich ein, nach wie viel Zeit sie in den sicheren Modus wechseln soll. Alternativ kannst du auch da einstellen "Bis Akkustrom niedrig ist". Das würde ich aber nicht empfehlen. Mal eine kleine Auflistung an Dingen, die man auf dem Schirm haben muss
1.) die DS fährt bei einem Stromausfall nicht herunter, sondern wechselt nur in den sicheren Modus
Dabei wird das Volume ausgehangen und alle Dienste gestoppt. Danach kann die DS hart ausgeschaltet werden und es wird nix passieren. Bei kompatiblen USVs kannst du den Haken "USV herunterfahren, wenn das System in den Standby-Modus wechselt" setzen. Dann passiert folgendes: Die DS hängt das Volume aus und anschließend gibt sie der USV das Signal, sich selbst abzuschalten. Daraufhin hat die DS keinen Saft mehr und geht halt aus.
2.) Eine USV ist kein Notstromaggregat
Klingt erstmal logisch, wird aber oft falsch umgesetzt. Die USV soll NICHT die Server möglichst lange am Leben halten, sondern viel eher diese möglichst schnell nach Stromausfall herunterfahren. Das hat 2 Gründe (ACHTUNG: Beispiele!)
-wenn du 15 min einstellst und die USV komplett entladen wird, bevor die Server herunterfahren: Strom kommt wieder, Server fahren hoch. Dann erneuter Stromausfall. USV kann nicht einspringen, weil Akku leer und dann geht das RAID vor die Hunde (P.S.: Die USV braucht bis zu 8 Stunden, um sich wieder aufzuladen)
-wenn die Batterie älter ist und / oder aus anderen Gründen ihre Leistung nicht mehr bringen kann, bricht sie eventuell bereits nach wenigen Minuten ein, ohne dass die USV das selbst hätte bemerken können
3.) Herunterfahren des PC
Der PC muss sich selbst herunterfahren. In dem Falle durch den WinNUT Client, der halt immer laufen muss (Stichwort Autostart und Verbindung wieder aufbauen; wie oben geschrieben). Dort musst du in den Einstellungen festlegen, wann der PC ausgehen soll. Ich würde hier 99% eintragen. Denn der PC ist der größte Verbraucher und muss zudem vor der DS ausgehen. Denn wenn die DS vor dem PC runterfährt, kann der WinNUT Client den USV-Server nicht mehr erreichen und wird per default nichts unternehmen.
4.) Muss der PC überhaupt an der USV hängen?
Laufen da bei dir irgendwelche hochkritischen Prozesse, wo der PC keinesfalls hart ausgehen darf? Wenn nein, dann hänge den PC nicht an die USV.
 
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Muss der PC überhaupt an der USV hängen?
Vielen Dank für die vielen Zeilen. Wenn ich ehrlich bin laufen bei mir nur diese Geräte 24/7:
NAS, Backup HDD für NAS, Drucker, Router und Repeater. Der Rest wird immer nach getaner Arbeit ausgeschaltet.

An welchen Rädchen muß ich denn in der DS noch drehen, damit alles bei Stromausfall ordentlich beendet wird.
Nur in Hardware & Energie/USV, oder auch noch anderswo. Z.B. bei Hardware & Energie/Allgemein gibt es noch den Absatz "Verhalten nach Stromausfall". Wer weiß was es noch für versteckte Sachen gibt die ich jetzt auf den ersten Blick gar nicht finde.
Reichen 5 Minuten für das Herunterfahren oder würdest Du weniger einstellen ( evtl. bloß 3 o. 2Min.)
 
Das wurde doch schon beschrieben:

Alle Geräte, die Herunter gefahren werden müssen, müsse ein Abschalten über das Netzwerk beherrschen.

Eines der Geräte wird mit USB mit der USV verbunden. Dieses Gerät muss dazu in der Lage sein, als Server für ein Abschaltsignal über das Netzwerk zu fungieren.

Die Kette ist dann die: USV meldet Stromausfall. Das per USB angeschlossene Gerät wartet ein wenig. Dann bringt es sich selbst in den sicheren Modus (Laufwerke ausgehängt) und schickt allen anderen Geräte das Netzwerksignal zum Herunterfahren. Damit das funktioniert, muss die Netzwerkverbindung so lange gestützt werden, bis alles runter fährt.

Der „Klassiker“ zum finalen Abschalten ist dann, die USV selbst abzuschalten, um ihre Restladung zu bewahren. Geräte, die damit verbunden sind und nicht herunter fahren können (Switche, Router o.ä.) werden durch den Stromverlust „hart“ getrennt.
 
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Also liebe Leut, herzlichen Dank für Eure Hilfe. Ihr seid mir wieder mal tatkräftig zur Seite gestanden. Bis jetzt läuft noch alles gut. Hab noch keinen Stromausfall produziert, was ich in den nächsten Tagen noch nachholen werde.
Wenn es bei den RJ45 und RJ11 Schnittstellen Unklarheiten geben sollte, werde ich dies in einem neuen Post zu einen späteren Zeitpunkt reinstellen.😊
 

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