BackUp auf externe Festplatte - in welchem Format wird gespeichert?

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KyL4R

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Hallo zusammen,

folgende Frage:
Wenn ich Ordner von meinem NAS über “Datensicherung und Replikation” auf eine externe Festplatte sichere, wie werden diese dann gespeichert?
Könnte ich die externe anschließend an einen PC anschließen und problemlos auf die Dateien zugreifen?
Oder muss ich erst eine Wiederherstellung durch das NAS laufen lassen?

Grüße KyL4R
 
1. Backupformat.
2. Nein.
3. Ja.

Schau mal ins Controlpanel, da gibt es ein Datensicherungs-Tool, mit dem sich bestimmte Ordner automatisiert und unkomprimiert auf eine angeschlossene Platte kopieren lassen. Da kannst Du dann auch ein Dateisystem verwenden, dass sich an Deinem PC auslesen lässt. Für Menschen, die kein inkrementelles Backup brauchen, sondern mit regelmäßig weggeschriebenen Kopien ihrer Nutzdaten zurecht kommen reicht das völlig.
 
Hallo,

die Datensicherung synchronisiert eigentilch nur auf Datei-Ebene die Daten. Sie liegen genauso vor, wie auf der Quelle, werden also nicht gezippt oder anderweitig in ein Archiv gepackt.

Da die DiskStation ein Linux-System ist, arbeitet sie am Besten mit Linux-Dateisystemen zusammen. Ein Backup sollte aber auch NTFS-Datenträger gehen, die man dann an einen Windows-PC anschließen könnte. Empfehlen würde ich das nicht, denn NTFS ist kein Quell-offenes Dateisystem und von daher kann es zu Schreib-Problemen kommen. Fraglich ist auch, ob alle Attribute aus der Linux-Welt mit gesichert werden können. Pfad-Tiefe, Dateinamen und dergleichen sind da problembehaftet.

TimeBackup verwendet Dateisystem-Links, die nur ein Linux-Dateissytem unterstützt. Also stellt sich für TimeBackup die Frage nach dem Dateisystem überhaupt nicht.

Die normale "Datensicherung und -wiederherstellung" hingegen kann, wie oben bereits geschrieben, auch auf NTFS-Platten schreiben.

Linux-Dateisystem bedeutet ext3 oder ext4. Grundsätzlich kann man solche Platten durchaus am PC anschließen, brauchst halt ein Linux dazu, um den Inhalt auslesen zu können. Gibt zwar auch Windows-Treiber für extended-Dateisysteme, das wäre mir aber zu wackelig. Ich hatte damals bei NT einen BlueScreen deshalb, dann hab ich es sein lassen.

Ciao Jan
 
Danke für die schnellen Antworten.
Hat mir sehr geholfen =)
 
Ein Backup sollte aber auch NTFS-Datenträger gehen, die man dann an einen Windows-PC anschließen könnte. Empfehlen würde ich das nicht, denn NTFS ist kein Quell-offenes Dateisystem und von daher kann es zu Schreib-Problemen kommen.
Das ist sogar dann lustig, wenn man es mit einem Windows-System macht. Bei gesetzten Benutzerrechten darf man an einem anderen Rechner erst mal den Besitz der Ordner übernehmen und die herrenlosen SIDs löschen, bevor man an die gesicherten Daten herankommt. Für Anfänger keine kleine Hürde. Da lebt es sich noch einfacher, wenn ein Linux die ACLs einfach nicht mitkopiert. Da man von einem ext die Daten immer runter bekommt, mit den inzwischen tauglichen Treibern oder einem Linux (notfalls Live-DVD) würde ich das vom NAS am besten unterstütze Dateisystem anschließen: ext3/4.
 
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