Das erste NAS für Backups und Streaming

robser

Benutzer
Registriert
01. Apr. 2025
Beiträge
2
Reaktionspunkte
0
Punkte
1
Hallo Leute :)

Ich möchte mir ein NAS kaufen das ohne viel Frickelei funktioniert.
Ich möchte meine Blurays darauf abspeichern und auf den Fernseher/Apple TV streamen und Videoprojekte abspeichern.
Nun habe ich viel von Synology gelesen, wäre das zu empfehlen und falls ja, welchen NAS davon würdet ihr mir ans Herz legen?
Letztens gab es ja bei den HDD‘s den Aufschrei bezüglich gebrauchter Platten, welche als neu verkauft worden sind (war das seagate?) Da möchte ich etwas Abstand zu nehmen.
an Speicherplatz kann es ja theoretisch nicht genug geben, habt ihr da eine Empfehlung an Menge und Hersteller?

Ich bedanke mich vorab schon einmal und ein schönes Wochenende allerseits!
 
Willkommen im Forum !

Über wieviel Speicherplatzbedarf reden wir denn aktuell ? Was kommt im Jahr so in etwa dazu ?

Benötigst du Transcodierung durch die DS, oder machen das deine Endgeräte (AppleTV macht es selbst).
 
  • Like
Reaktionen: robser
Meine Güte, das ist ja ein extrem tiefreichendes Thema, das hätte ich so nicht erwartet 🙈 Vielleicht habt ihr ja die Muse das hier mal ein wenig gegenzuchecken ☺️

0. Es wird eine 923+/925+ mit 3x12tb Datenspeicher +1x12Tb Redundanz (Raid5). Zuerst aber aufgrund dem Budget eine JBOD und dann nach und nach die anderen 3x12TB.
1. Da ich das NAS ja ein leben lang betreiben möchte, ist ECC-RAM eurer Meinung nach Sinnvoll und falls ja gibt es ein allgemein gültigen Produkttipp?
2. Offline Backups werden erstellt und in ein Schließfach gepackt, dafür suche ich mir dann nochmal separat eine Verschlüsselungssoftware.
3. Wie wichtig erachtet ihr eine USV persönlich? Hattet ihr schonmal Probleme das der Strom weg war & dann auch die Daten?
4.Btrfs
5. Festplattensuche dann: https://www.backblaze.com/blog/backblaze-drive-stats-for-q2-2024/
6. Ich würde eventuell auch gerne mal von unterwegs (Iphone/Ipad oder Mac) auf die Medienbibliothek zugreifen, das heißt das die Transcodierung auch durch das NAS durchgeführt werden soll. Muss ich dazu noch etwas bedenken? Ist die Transkodierung von der DS923+ ausreichend schnell (oder würde sogar eine 423+ ausreichen???) und gibt es eigentlich auch eine allgemeine Empfehlung ob Plex/Jellyfin/Emby?
7. Auch nochmal allgemein von mir nachgefragt, viele Leute beschweren sich ja scheinbar über die schwache Hardware im vergleich zu anderen Anbietern (ohne jetzt hier jemanden triggern zu wollen!), inwiefern spielt das in meinem Anwendungsszenario überhaupt eine Rolle? Ist das eher für Leute mit Docker relevant? Oder wo habt ihr persönlich Probleme damit?

Vielen Dank schonmal für die vielen Anregungen die ihr mir gegeben habt, damit komme ich schon ein sehr gutes Stück weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @robser,

einiges ergibt sich aus dem Nutzerleitfaden (auch Produktinfos zu RAM und HD), den hast du ja schon gelesen. (y)

zu 2.) Wieso das Rad neu erfinden? Hyperbackup bringt alles mit sich. Verschlüsselung und vielfältige Speicherziele. Tresor okay, aber alltagstauglich? Im Zweifel nochmal Pkt. 6 im Leitfaden näher betrachten.

zu 3.) Manchmal merkst du gar nicht, dass der Strom weg war, aber deine DS meldet dir das Gegenteil, weil es sich "kurz" mal mit der USV verbunden hat. Gerade bei RAID5, o.ä. ist es umso wichtiger, aber auch sonst kann es nicht schaden. Okay, nur Backup ist noch wichtiger. ;)

zu 5.) auch hier "Leitfaden". Mit den verlinkten und gefilterten HD kannst du nichts falsch machen. Es entscheiden "Geschmack & Größe"

zu 6.) Transcoding die Clients (+Software) machen lassen. Zur angefragten Medien-Software gibt es unzählige andere Threads hier im Forum.

Aber wieso JBOD? Wäre mir zu unsicher. Oder brauchst du den Platz unbedingt?
 
Du kannst m.W. ein JBOD nicht in ein SHR konvertieren. Insofern müsstest Du dann später neu aufsetzen. Ich persönlich würde diesen Aufwand vermeiden und gleich mit SHR starten. Bei SHR/RAID-5 würde ich eine USV empfehlen.
 
0) Starte gleich mit SHR(1). Das verhält sich bei 1 HDD wie BASIC (nicht wie JBOD, und da kommst du nicht mehr in ein RAID). SHR ist viel besser als RAID x, wenn es um spätere Erweiterung/Umbauten geht.
1) In jedem Fall ECC, nicht nur wegen „lebenslang“. Außerdem BTRFS, mit Datenbereinigung alle 3 Monate, und Snapshots. Sichere Bezugsquelle für RAM (etwas teurer, aber mit Gelinggarantie) Speicher.de .
2) Das Problem der Schließfach-Backups ist immer die Disziplin, sie zu machen und regelmäßig zu aktualisieren. Man kann 2 im Wechsel machen, und immer gegenseitig austauschen. Besser ist eine Remote-DS, und für Schlüsseldaten ein Cloud-Backup.
3) Das Problem der Stromausfälle ist, dass ein RAID anfällig ist. Wenn der RAID-Controller betroffen ist, können ganze Speicherbereiche it vielen GB verloren gehen.
4)Ja
5) Nein - Backblaze veröffentlicht zwar Informationen, das ist hilfreich. Aber ich würde nicht einfach blind danach kaufen.
6) Einen Tod musst du sterben: Intel und iGPU, aber kein ECC und kein AVX, oder AMD ohne iGPU, aber mit ECC und AVX. Ich halte die AMD-Geräte für die besseren Lösungen, außer für den Einsatz von Plex. Persönlich verwende ich Jellyfin, bin aber auch kein Power-Videouser.
7) Die AMDs sind besser für Docker (wegen AVX), auch auf den Intels kannst du einige davon laufen lassen. Wichtig ist, dass die Einheit SSDs hat, damit die Dockerzugriffe nicht kreuz und quer in den Datenverkehr der HDDs laufen. Das mögen mechanische Platten nicht, und es kostet Performance. Wer viele Docker will, oder VMs sollte eher einen NUC kaufen, und die DS dafür als Datenserver nutzen.
 

Additional post fields

 

Kaffeautomat

Wenn du das Forum hilfreich findest oder uns unterstützen möchtest, dann gib uns doch einfach einen Kaffee aus.

Als Dankeschön schalten wir deinen Account werbefrei.

:coffee:

Hier gehts zum Kaffeeautomat