Planung Kamera Stromverbrauch verschiedener Modelle

Laut Datenblatt ja.
 
Ja deswegen ja meine Frage! Gibt es Realmessungen oder Erfahrungswerte? oder auch was denkt man kann das überhaupt stimmen was die angeben?
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand diese Mühe macht. Ist ja auch völlig Wumpe ob die 11.4W oder 12.1W verbrauchen. Das hängt auch von der Szene ab und der Konfiguration.
Die Datenblätter geben einen Mittelwert an, der sich an einer Standardkonfiguration orientiert.
 
Zumal es hier ja auch nicht um Verbräuche von >200 Watt oder so handelt.
Wenn dir < 12 Watt zuviel sind, solltest du das Thema Kameras einfach vergessen.
 
Ich Frage das zum einen aus Interesse und wenn ich überlege 30 von den Single zu nehmen oder ich in laufenden Kosten günstiger fahre wenn ich ca. 15 Dual nehme ist das meiner Meinung schon berechtigt.
Soll sich aber auch nicht auf Reolink nur beziehen, kann ja auch von anderen Herstellern sein.
 
Den Unterschied wird dir niemand mitteilen können. Zu viele Faktoren beeinflussen den Verbrauch. Der Unterschied sollte sich pro Kamera im unteren 2-stelligen Bereich liegen.
 
Naja ich kann z.B. für ein System schon sprechen, habe gerade testweise ein Reolink-Set mit NVR laufen, daran hängen 12 Single Kameras. Das ganze läuft jetzt seit 3 Tagen und die haben ca. 4,05 kWh über die 72 Stunden verbraucht.
sämtliche Sensoren und Funktionen an.
Also ich schau darauf schon, da es sich für mich summiert, warum soll das jemand anderes nicht interessieren. Vorallem seit es in sämtlichen Geräten Strommessungen (Shellys etc.) inkludiert gibt.

Hier wären auch die Kosten dafür:

1742847370145.png
Macht ja dann schon doch auch schon einen Unterschied ob ich 400€ oder nur 200€ dafür zahle..

Das was ich errechnet habe ist schon irgendwo ein Mittelwert!
 
Ich monitore meine Kameras nicht, allerdings mein gesamtes Rack. An deiner Rechnung kann etwas nicht stimmen. Es macht niemals einen Unterschied von 200€.

Ich betreibe 13 Kameras, 2 Server, 1 Switch, 1 NVR, 1 KVM. Das alles mit 10 HDDs.
Das sind meine Gesamtkosten.

1000045863.jpg

Ich bleibe dabei
Der Unterschied sollte sich pro Kamera im unteren 2-stelligen Bereich liegen.
 
Die 200 € Unterschied kommen meinerseits folgendermaßen zustande:

Gerade habe ich 12 Single-Kameras hochgerechnet auf 30 Single-Kameras = ca. 2,5 mal mehr Stromverbrauch.
= 161,44 * 2,5 = 403,6

Gerade habe ich 12 Single- Kameras hochgerechnet auf 15 DUAL-Kameras (sofern der Stromverbrauch identisch ist) = ca. 1,25 mal mehr Stromverbrauch.
= 161,44 * 1,25 = 201,8
 
Die Diskussion führt doch zu nichts. Keiner kann dir den realen Stromverbrauch nennen. Die Herstellerangaben helfen dir auch nicht weiter, da die eine Kamera 5W benötigt und 10 andere 7.8W und der Rest 10.6W.
Du sparst ja schon an den Kameras, mehr geht da nicht mehr ;)
 
Die Hersteller geben nicht den Verbrauch (Leistungsaufnahme) an.
Die Hersteller geben an welche Leistung von der Versorgung bereit gestellt werden muss, damit das Ding funktioniert.
Wieviel sich die Kamera davon saugt, hängt von den Aufgaben ab.
Nutzererfahrungswerte wurden bereits gepostet.

Wer sich schon mal die Mühe gemacht hat Wirkleistungsbedarf von switch-mode Netzteilen der 3...10W Klasse zu machen, weiss um die Herausforderungen die dies mitführt. Hür Hobbyisten ist der Ferrariszähler dann oft die einzige Rettung, da der das ganze in klassischer Elektromechanik ausgebügelt.
 
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Naja, mein Ursprung der Frage rührt auch woanders her, ich überlege da ich ja das Haus mit Bussystem mache, dass ich anstatt Präsenzmelder das ganze mit gleich teuren Kameras realisiere. Diese kann ich über die API Schnittstelle auf das Bussystem bringen. Natürlich ist die Verwendung von Kameras im Innenbereich für den ein oder anderen Gast natürlich dann auch nicht optimal, das ist mir schon bewusst. Bin aber auch noch einige Vorteile mit sich, wenn ich direkt Kameras nutze. So ein Präsenzmelder benötigt aber wohl nur 0,5 Watt für seine Funktion.
 
Full ACK präsens-PIR geben sich mit <1W zufrieden.
Es gibt afair keinen präsens-PIR der VdS Kennzeichnung trägt. Die sind alle "nur" für Beleuchtung (und deshalb oft auch mit Tageslichtsensor).
Deshalb sieht man in überwachten Objekten immer die DALI-PIR mittem im Raum für die Beleuchtung und in den Ecken PIR für die Raumüberwachung.
Detektion per Kamera kann falsch negative Ergebnisse liefern, PIR liefert eher falsch positive Alarme.
Kamera nimmt man daher gerne zum Verifizieren eines Alarms eines PIR und/oder Glasbruchsensors.

Egal wie geartete Feldbuskommunikation ist bei Alarmanlagen ist nicht so prickelnd. Bei jeder Protokollverzögerung bekommst du dann einen Alarm "Sensor not detected" - oder du drehst den 'timeout error value' so hoch, dass da jemand durch den Raum schleichen kann...
Gebäudeautomatisation sind die Welt der Feldbusse - Wenn die Raumtemperaturregler eine Minute später reagiert, stirbt ja keiner.

Wenn die Sicherheitstechnik einen Einfluss auf die Versicherungsprämie haben soll dann schreibt die Versicherung gerne mal "VdS Kennzeichnung" vor.
Wenn dir das mit Versicherung nicht relevant ist, dann ist das egal und du machst das so wie du es für richtig hälst.
 
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Kamera nimmt man daher gerne zum Verifizieren eines Alarms eines PIR und/oder Glasbruchsensors.
Die Zeiten sind heute dank KI vorbei. Die KI liefert deutlich bessere Ergebnisse als ein PIR-Sensor, gerade dann, wenn es viele Srtörfaktoren gibt.
 
Die Zeiten sind heute dank KI vorbei.
Beim Verband der Schadenversicherer ist das mit KI noch nicht so ganz angekommen. Richtlinien wie die VdS 2311 sind einem Konsensprozess unterzogen. Das dauert. Für Einbruchmeldeanlagen ist VdS 2311:2021 aktuell.
wie gesagt:
“Wenn dir das mit Versicherung nicht relevant ist, dann ist das egal und du machst das so wie du es für richtig hälst.“
 

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