Pest Practice: 2 USB Platten im Wechsel für gleiches Backup

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LDSign

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Hallo

Bisher habe ich immer morgen um 6 auf eine externe USB Platte gesichert - die Platte war dabei immer angeschlossen. Gut, besser als gar kein Backup, aber ziemlich weit von optimal entfernt.

Nun möchte ich auf 2 (gleich große) Platten im Wechsel sichern. Im Prinzip weiterhin täglich um 6 auf die jeweils angeschlossene Platte und dann nach einer Woche durchwechseln (und die nicht aktive Platte außerhalb deponieren).

Wie gehe ich hier am besten vor?

Zwei Backupjobs mit dem gleichen Inhalt für jede Platte oder ein Job für beide Platten? Wie verhält sich die DS wenn das Ziel wechselt? Und wie mache ich das am besten mit dem Abmelden der Platten - wäre es unproblematisch wenn kein Job läuft (und die Platte im StandBy) ist, sie einfach raus zu ziehen oder kann das zu Problemen führen?

Danke für Eure Hilfe :)

Viele Grüße,
Frank
 
Bei allen modernen Betriebssystemen wird so viel mit caching gearbeitet das es immer sicherer ist Medien ordnungsgemäß auszuwerfen. Es passiert zwar in den meisten Fällen nichts aber es kann eben auch irgend ein Vorgang nicht abgeschlossen sein und man zerstörtt sich die Strukturen auf dem Medium.
Wenn du nur einmal die Woche tauschen möchtest ist hier vermutlich ein manuelles vorgehen am einfachsten. Sonst gibt es ein Paket von einem Forumsuser das auf das Einstecken eines USB Lafwerkes reagieren kann. Irgendwie kann ich mir den Namen nicht merken, aber AUTORUN oder so ähnlich könnte bei einer Suche etwas hervorzaubern. Damit könnte man dann mit Skripten und einem Timer das Auswerfen und vieles andere aut
 
Hallo

Danke für Deine Antwort. Das hab ich mir schon gedacht.

Es natürlich etwas umständlich, die USB Platte immer vorher auswerfen zu müssen. Die DS steht nicht in der Nähe vom PC.

Wäre es vielleicht eine Idee, auf USB Platten zu verzichten und sich stattdessen einen zusätzlichen Tray zuzulegen (und dann die Backups intern zu machen)? Die internen Slots sind ja hotplugfähig. Hätte diese Methode irgendwelche Nachteile (mechanische Belastung der Ports usw.)?

Gruß,
Frank
 
Die mechanische Belastung ist ein Punkt. Die internen Slots sind m.W. für 500-600 Wechsel spezifiziert. Ein täglicher Wechsel wäre da keine gute Idee. Dazu kommt, dass eine interne Platte immer auch eine-Partition enthält, die mit den Systempartitionen der übrigen Platten zu einem RAID-1 zusammengefasst sind. Insofern bringt das Ziehen einer Platte das System durcheinander, das sollte man vermeiden.

Das schon erwähnt Paket autorun läßt sich so konfigurieren, dass es die Platte nach Abschluss der Datensicherung automatisch auswirft. Die Platte muss also dann, wenn keine LED orange blinkt (stellt autorun während des Backups so ein), einfach abgezogen werden. Funktioniert ausgezeichnet.
 
Hi

Ok, ich habe mir mal das Autorun-Paket angeschaut. Das klingt wirklich super - damit könnte ich was anfangen :)

Zwei Fragen dazu. Klar könnte ich das auch einfach ausprobieren, aber vielleicht hat das ja jemand schon mal ausgetüfftelt :)

Es ist ja so, dass wenn die Platte angesteckt wird, das Backup einmal durchgelaufen wird und das war es dann (Zeitplanung ist ja nicht). Ich möchte aber jede Platte min. 1 Woche angeschlossen lassen und dabei einmal täglich ein Backup machen und danach die Platte wechseln. Wie ist es denn, wenn die DS jede Nacht heruntergefahren wird - startet das Autorun dann automatisch beim Hochfahren? Das käme mit meiner üblichen Backupzeit fast gleich (5 Minten nach Start).

Und läuft das Autorun-Script schon problemlos auf DS 5.1 (ich meine, ich hätte da im Augenwinkel irgendwas gesehen, dass es hier noch Probleme gibt).

Danke und Gruß,
Frank
 
Gut aus dem Augenwinkel mitbekommen: Gibts für DSM 5.1 noch nicht.

Da ich meine DS auch nachts herunterfahren lasse und meine, ich hätte meine Datensicherungs-/autorun-Platte schon einmal vergessen abzunehmen, würde ich mit aller Vorsicht behaupten, dass nur das Anstecken der Platte autorun zum Starten des Backups veranlasst. Ich habe es aber noch nicht sauber getestet. Falls dem so ist, müsstest Du möglicherweise mit einem eigenen rsync-Skript arbeiten.
 
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