Doch lieber eine andere NAS als die 220j?

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Gibt die nicht auch aus, wieviel geschrieben/gelesen wurde?
Da könnte man es dann hochrechnen.

Aber stimmt, bei mir stehen auch nur die DataUnits ... dachte da stehen auch noch die TB.
Nun müsste man wissen was eine DataUnit ist.

So, ich hab's grad mal bei mir versucht:
600 TBW (laut Datenblatt) * 7% = 42 TB / 117166840 DataUnitsWritten = ~360 KB :unsure:

Ich hätte eigentlich auch mit 512 oder vielleicht 4K als Sektorgröße gerechnet,
oder vielleicht ein ganzer Block, den die SSD zusammen löschen kann.
Und hier steht auch https://media.kingston.com/support/downloads/MKP_521.6_SMART-DCP1000_attribute.pdf
Aber das passt bei meinen Werten nicht ganz.



Bei mir sind es, nach aktuellem Stand, so 11-12 Jahre, also hab ich noch 10.
 
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https://www.virten.net/2016/12/ssd-total-bytes-written-calculator/
Data Unit = LBA (Logical Block Addressing) = Sector Size?


Es gibt aber noch Einwas, was mir noch niemand erklären konnte.
Die SSD teilt ihre Speicherblöcke den Sektoren des Datenträgers zu, also irgenwo muß doch gespeichert sein, welcher Block womit verknubbelt ist.

Wo wird das eigentlich gespeichert?
Da ja nicht jedes einzelne Byte gelöscht/überschrieben werden kann, müsste dieser Speicher doch stärker beansprucht werden,
und gäbe es dafür auch Ersatzspeicher/-sektoren, dann müsste das ja auch wieder irgendwo gespeichert sein, also wo die Zuordnungstabelle nun steht usw.

Das klingt für mich nach einem kleinen Problem, das sich wie ein anderes Problem anhört.
> Wenn eine Blackbox soooo sicher ist, warum baut man nicht das ganze Flugzeug daraus?
> Und warum gibt es unter den Sitzen Schwimmwesten, aber keinen Fallschirm?

Wenn die Speicherzellen der Zuordnungtabelle wirklich so viel aushalten, warum ist nicht die ganze SSD daraus?
 
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Wenn die Speicherzellen der Zuordnungtabelle wirklich so viel aushalten, warum ist nicht die ganze SSD daraus?
Bauform/Grösse der Bauteile, teuer, gibt sicher viele Gründe.

Mir wäre ja grundsätzlich jede Art von SSD zu schade drum, die als Cache zu verhunzen und nach relativ kurzer Lebensdauer in Elektroschrott zu verwandeln. Nachhaltig ist das nicht. Da können wir auch alle einfach weiterhin mit unseren Benzinschleudern die Luft verpesten, deutschen Atommüll in deutschen Salzbergwerken verklappen und uns am Klimawandel erfreuen, dass die Schwarte kracht.
 
Die Dinger könnten noch viel länger ... ist ja nur die "garantierte" Lebensdauer.
Wo anders kann man sie dann also immernoch eine Weile nutzen, nur eben nicht mehr in der DS (so lange wir nicht rausbekommen, wie man das umgeht).

Wenn DSM die SSDs z.B. erstmal in einen ReadCache-RAID umstellen würde, sobald die TBW erreicht sind, und man das dann optional selbst wieder als RW zurückstellen könnte, dann wäre es um längen angenehmer.
Immerhin läuft der RW-Cache ja extra als RAID, damit der Ausfall einer SSD eigentlich nichts ausmacht.
 
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