eSATA-Platte nach rsnapshot-Backup automatisch auswerfen?

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Hallo Götz,

erstmal Danke für deine schnellen und kompetenten Antworten!
Eine doofe Frage habe ich noch, dann ist gleich alles klar...
Wo sehe ich den besagten "mount" denn nach? Irgendwo in der Root-Ordnerstruktur?
 
Mit "umount /dev/sdq" kam die Fehlermeldung jedenfalls auch...

Wenn ich über FTP in den Root sehe, sind im Ordner "volume1" die freigebenen Daten der intenen Platte.
Ein anderer Ordner "volumeUSB1" beinhaltet den Unter-Ordner "usbshare" und darin sind die Daten der ext. USB-Platte. In Windows und in der Filestation heißt der Ordner jedoch "usbshare1"...
 
So, vielen Dank für die Hilfestellung!
Ich habe es mit etwas Try&Error nun hinbekommen...

Einmal die Woche bekommt per Zeitschaltuhr meine USB-Festplatte Strom und geht an. Dadurch wird sie ja automatisch im DS112 System angemeldet.
Kurz darauf beginnt das geplante Spiegel-Backup der Daten mittels dem Backupplaner der DS112.
Mit den 2 Zeilen:
umount /volumeUSB1/usbshare
echo 1 > /sys/block/sdq/device/delete

direkt im Skriptfenster des Aufgabenplaners wird die externe USB-Platte nun zu einem festen Zeitpunkt nach dem Backup aus dem System ordnungsgemäß ausgeworfen und per Zeitschaltuhr in der Steckdose wieder vom Stromnetz getrennt.

Jetzt klappt das alles auch ohne die Fehlermeldung des unsachgemäßen Auswurfs...
SUPER! Danke an Götz und die Vorredner...
 
Aufgabe:
wöchentl. Backup der homes-Verzeichnisse auf eine externe USB Platte, ohne dass ständig dies Platte mitläuft

Ablauf:
die DS soll sich Sonntag morgens (wenn nicht schon am laufen) um 9:50 einschalten. Danach um 9:55 wird über eine zeitprogrammierbare Steckdose die ext. USB Platte mit Strom versorgt und automatisch hochgefahren. Diese Platte wird vom DSM automatisch gemountet.
Um 10:00 läuft die Datensicherung&Replikation an und sichert die angekreuzten Verzeichnisse (bei mir homes) auf die ext. Platte.

Nun lasse ich genügend Zeit für diese Sicherung (ca. 60-120 min das muss jeder für sich austesten und hängt vom geänderten Volumen ab).
Um 11:55 läuft das Skript an und entfernt die ext. USB-Platte.
Danach darf die DSM entweder weiter laufen oder kann autom. wieder gestoppt werden (was dann auch einen Auswurf der ext. USB zur Folge hätte - aber eben nur dann!)
Um 12:00 wird der ext. Platte wieder der Strom abgeschaltet...

Fertich :-)


Die Zutaten:

DS1512+ (belegt mit 5x3TB) mit DSM 5.
ext. 4 TB USB Festplatte

handelsübliche digitale Zeitschaltuhr WK140

Skript (im Aufgabenplaner) als benutzerdef. Skript angelegt
umount /volumeUSB1/usbshare
echo 1 > /sys/block/sdq/device/delete
Skript.png
 
Schau Dir bitte einmal das Paket autorun an. Das startet Deinen Datensicherungsjob, sobald die externe Platte eingeschaltet und vom DSM erkannt wird, und wirft bei entsprechender Konfiguration die Platte wieder aus, sobald das Backup beendet ist.
 
Danke, werde ich tun - da kommt mir die Idee, dass man dann sogar mit einer Fritz!Dect 200 die ja automatisch abschalten kann wenn Stromverbrauch unter x Watt liegt (z.B. ext. Sicherungsplatte ist nach erfolgtem Backup im Ruhemodus...) das noch weiter automatisieren könnte :-)
 
Stimmt, wobei es auch günstigere Steckdosen gibt, die Du auf einen Standby-Wert eichen kannst, bei dem die automatisch komplett trennen (z.B. Ansmann AES3 für etwa 14 Euro). Wobei ich nicht weiß, wie es bei der mit dem Einschalten geht.
 
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