Oberordner für Benutzer ausblenden, nur bestimmten Unterordner anzeigen

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wird aber ganz schnell ganz unübersichtlich, wen man es damit übertreibt.
Das habe ich im verlinkten Beitrag von Kurt auch gelesen (und nicht alles verstanden), dort wurde deshalb nur mit Gruppen arbeiten empfohlen. Ich werde schon einen Mittelweg finden.

Allenthalben muss ich sagen, dass Ihr hier super wart. Viel gelernt an diesem frühen Abend.

Viele Grüße
 
Ich muss noch einmal nachhaken: Wenn ich eine Gruppe anlege und einen neuen Benutzer, erscheint trotzdem nicht der freigegebene Ordner in dessen Account - nur der Home Ordner.

Was mache ich falsch? Die Berechtigung der Freigabe ist für den Nutzer auf Lesen gestellt - aber der ganze Ordner wird nicht angezeigt, wenn er sich einloggt.

Ich stehe wieder ganz am Anfang.
 
Du musst die Vererbung zuerst unterbrechen. Dann kannst du dem User 'durchqueren' Recht für den Oberordner geben. Danach lesen Recht für den Unterordner.

Unter Linux alleine ist so was einfach nicht vorgesehen. Da gibt es nur read, write, execute. Also muss jeder der weiter will auch alles oben lesen können. Mit den ACL Rechten wird es etwas feiner, mit mehr Flexibilität. Aber auch etwas komplizierter und nicht immer übersichtlich.

Dein Ziel ist nicht sehr erwünscht, es geht zwar, aber bald verliert man die Übersicht. Das alles zu verwalten ist dann komplexer.
Ich habe so was für verschiedenen Gruppen bis Unterordner in 5. Ebene angelegt, hat zwar funktioniert, aber meine Kollegen, richtige IT Parktiker haben so was sofort danach wieder alles gelöscht und eine andere Ordnerstruktur erstellt die ohne solche Klimmzüge klarkommt.

Vielleicht auch über vernünftige Struktur nachdenken?explore1.png
 
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Du musst die Vererbung zuerst unterbrechen. Dann kannst du dem User 'durchqueren' Recht für den Oberordner geben. Danach lesen Recht für den Unterordner.

Unter Linux alleine ist so was einfach nicht vorgesehen. Da gibt es nur read, write, execute. Also muss jeder der weiter will auch alles oben lesen können. Mit den ACL Rechten wird es etwas feiner, mit mehr Flexibilität. Aber auch etwas komplizierter und nicht immer übersichtlich.

Dein Ziel ist nicht sehr erwünscht, es geht zwar, aber bald verliert man die Übersicht. Das alles zu verwalten ist dann komplexer.
Ich habe so was für verschiedenen Gruppen bis Unterordner in 5. Ebene angelegt, hat zwar funktioniert, aber meine Kollegen, richtige IT Parktiker haben so was sofort danach wieder alles gelöscht und eine andere Ordnerstruktur erstellt die ohne solche Klimmzüge klarkommt.

Vielleicht auch über vernünftige Struktur nachdenken?
Meine Struktur ist in 20 Jahren gewachsen und sehr einfach gestrickt. Es sind gerade mal 3 Hauptordner mit 9 Unterordnern der 2. Ebene. Von denen schließe ich 5 aus. Mehr ist das eigentlich nicht. Es sind einfache Assetts.

Irgendwann vorhin ging es - und der Hauptordner tauchte bei Nutzer auf. Unterbrechen habe ich aber bis dahin nicht gemacht. Ich habe stattdessen einer Gruppe die Erlaubnis erteilt, dann ging es.
Mit Unterbrechen kann ich zwar Ordner ausschließen, doch dies gilt dann für alle Szenarien und künftige Gruppen/Anweander. Ich habe mich dagegen entschieden und es bei den wenigen Ordnern mit Verweigern gemacht und das einer Gruppe zugewiesen. So kann ich künftig andere Gruppen unabhängiger erstellen, kopieren und variieren und verliere nicht wie Du schreibst die Übersicht. Denn davor habe ich wirklich Angst.

Was mich halt nervt, dass man alle Ordner durchqueren muss. Aber das nehme ich hin, muss ich wohl.

Ich bin ausgewiesener Freund von Taxonomie, deswegen war die Struktur nicht das Problem, sondern wohl eher das Vererben zu verstehen.
 
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Was mich halt nervt, dass man alle Ordner durchqueren muss. Aber das nehme ich hin, muss ich wohl.
das ist ganz normal, das gibt es bei jeder hierarchischer Struktur. Irgendwie muss die Software auch den Weg zu dem Ziel eindeutig finden. Und die Berechtigungen müssen dabei weiter beachtet werden. Wenn jemand aus Japan eine Adresse in Köln besuchen will, muss er auch zuerst wohl nach Deutschland reisen damit er dann nach Köln und dort eine bestimmte Adresse aufsuchen kann.
Das wird so auch auch in anderen Systemen gemacht, nur merken es die Anwender nicht immer sofort, intern muss aber genau so gearbeitet werden. Wie soll sonst überhaupt etwas in einem Computersystem gefunden werden?


Die ganze feine Verteilung ist eine Methode Windows ACL, auch wenn das hier mit Windows nichts zu tun hat. Auch andere Systeme können es.
Mit Linux/Unix Rechten kommt man nur zu lesen oder schreiben, auch wenn man sich auch so recht austoben kann.
 
Ist mir schon klar, dass jedes Computersystem die Pfade durchqueren muss - nur muss man es nicht immer sehen. Cloud-Systeme arbeiten so.
Klar gibt es auch bei Apples iCloud einen Pfad. Der ist aber so versteckt, dass man dazu ausgeblendete Ordner sichtbar machen muss - und selbst dann ist nichts sichtbar, da zusätzlich durch Tilden ~.geschützt. Erst dann wird der Pfad sichtbar, der mit einem normalen Pfad nichts mehr zu tun hat. In der Praxis gibt es zwei Ordner - Schreibtisch und Dokumente - dort verhandelt das System alle Vorkommnisse. D.h. ein Fenster sieht der User - und muss sich nicht um die reale Struktur kümmern. So was würde mir als Idealfall vorschweben.

Klar kann man auch in der Syno Freigaben mounten und als eigenständige Instanz anzeigen lassen, auch aus der Ferne. Ich kenne nur keine Möglichkeit wie man das von einer existierenden Freigabe macht. Also eine Freigabe von einer Freigabe, ähnlich einem Cloud-Laufwerk - das wäre die optimale Lösung.
 
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das geht nicht, weil die Pfade natürlich je nach dem eben shcon bei dem Router anfangen, dem muss man sagen wo er suchen muss, also auf welcher IP
dann kommt bei Syno /volume1/freigabe/Ordner1/Ordner2....
Und genau so muss es eben gehen.

Wenn ich vor so was stehe, lege ich lieber eine weitere Freigabe an, dann muss ich da keine komplizierten Berechtigung Ketten machen.

Warum es hier nicht so geht wie bei Wind oder Mac? Eigentlich geht da zuerst gar nichts ausser Unix. Das mit den ACL Rechten war bei Syno nicht von anfang an da, das kam erst vor einigen Jahren dazu.
Vor allem kann man es nicht beliebig vereinfachen, weil es ein Multiuser System ist, es können also gleichzeitig 50 User oder Gruppen da arbeiten, das ist eben anderes bei einem Desktop System.

Freigaben kann man bei Syno ganz als selbstständig betrachten, das geht durchaus. Ob lokal oder remote.
Darum hätte ich lieber eine neue Freigabe angelegt statt des komplexen Berechtigung Aufbaus.
Aber das ist wohl Geschmacksache.
 
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Reaktionen: kader
Die Diskussion ist gerade für mich sehr hilfreich.
Vielleicht ziehe ich eine Freigabe vor. Kam mir gar nicht in den Sinn. Quick and Dirty. Dann da die Assetts hineinlegen und Ruhe ist.

Danke Dir!

Edit: Gibt es auf der Syno so etwas wie myQnapCloud? - hatte ich früher mal.
 
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